Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Gerade hat es angefangen zu regnen. Der moosig-feuchte Duft von Gras, der von draußen in das viel zu heiße Wohnzimmer strömt, und die gewittrige Atmosphäre laden gerade dazu ein, sich mit einem Tee hinzusetzen, dem Regen zuzuschauen und ein paar Gedanken einzufangen.

Regelmäßig ein paar inspirierende Gedanken, die eine neue Sicht auf vielleicht auch schon bekannte Dinge werfen, das ist die Idee hinter den rgelmäßigen Yoga-Blogeinträgen, die ab heute in regelmäßigen Abständen hier veröffentlicht werden sollen. Hier und da für spirituelle Abwechslung sorgen, mal ernst, mal mystisch, nachdenklich oder verrückt, um in den manchmal viel zu grauen Alltag Farbe hinein zu zaubern. Wer mich – Michaela Wendt, Yogalehrerin und unter anderem in der Heil- und Chiropraxis Alexander Mallok in Hamburg-Sasel tätig – kennt, der weiß, dass ich es bunt liebe. Es dürfen alle Farben der Farbpalette Leben benutzt werden, damit es richtig Spaß macht. Besonders spannend sind nach den fröhlichen Tagen immer die, in denen es grauer scheint, die uns herausfordern, in denen unsere Spontanität und Kreativität gefragt sind. Schön schreiben möchte ich diese Momente nicht, allerdings bieten Sie uns unglaubliche Möglichkeiten des inneren Wachstums. Ich selbst setze mich momentan mit einer sehr intensiven spirituellen Praxis (Sadhana) auseinander, die mich täglich fordert und mir momentan des Öfteren das Gefühl gibt, in einer großen Waschmaschine zu stecken. Aber, und das ist das Entscheidende, es muss nicht immer Spaß machen, man muss es einfach tun. Eine feste Absicht für sich zu fassen, eine Intention zu setzen, das hilft dabei ungemein. Denn wenn wir wissen, was wir wollen, was im besten Falle der Plan unserer Seele ist, unser tiefster Herzenswunsch, dann wird sich alles fügen. Liebevolle Menschen treten in unser Leben, hilfreiche Möglichkeiten ergeben sich, Lehrer erscheinen, wie auch immer sie aussehen, und wir kreieren unglaublich viel Kraft. Kraft, um mutig unseren ersten Schritt zu gehen, und dann heißt es tun, was zu tun ist. Mit einer gefassten Absicht fallen uns Tage leichter, die wir am liebsten aus dem Kalender streichen möchten, nachdem wir unbekannt verzogen sind.

Wenn wir lernen, an uns zu glauben und unsere innere Anbindung nicht verlieren, dann werden wir spüren, dass auch in manch grauen Momenten immer ein paar Kleckse Farbe zu finden sind.

Ein buntes Namasté,

Michaela Wendt

 

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