Let’s make the world a better place

 

The world is changed by your example
not by your opinion. (Paulo Coelho)

In der letzten Zeit haben sich für uns viele Gespräche darüber ergeben, inwiefern wir gesellschaftlich auf einen großen Knall zusteuern. Kann das alles so weitergehen, oder steuern wir auf einen gewaltsamen Umbruch zu?! Wenn wir immer nur reden, dann in jedem Falle.

Wir müssen in vielen Gebieten aktiv werden und sowohl dafür aufstehen als auch eintreten, dass Gerechtigkeit herrscht, der Klimawandel nicht weiter fortschreitet und wir sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen.

Ärzte bestätigen uns, dass das aktuelle Gesundheitssystem zum Scheitern verurteilt ist und eher einer Patientenverwaltung als einer Patientenbetreuung gleicht, der Brexit und die Trump-Regierung halten uns in Atem, und wer in den sozialen Medien unterwegs ist, der weiß, dass der Plastikmüll bzw. die Verschmutzung der Weltmeere ein erhebliches Ausmaß angenommen hat und (Gott sei Dank) sehr viel Protest auf den Plan ruft. Das ist bei weitem nicht alles, aber es sind gute Beispiele dafür, dass bestimmte gesellschaftliche und politische Entwicklungen einen dramatischen Verlauf nehmen. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. Es kommt zum „Clash“, damit es sich danach zum Besseren wenden kann.
2. Es findet friedvoll eine Rückbesinnung und/oder eine Entwicklung hin zum Guten statt.
3. Es liegt alles in Schutt und Asche.

Selbstverständlich wünschen wir uns, dass es den friedvollen Weg gehen darf. Ein großer Teil der Bevölkerung ist in jedem Fall nicht gewillt, den Status quo zu akzeptieren. Und so gibt es sehr viel gutes persönliches Engagement und bewundernswerte Initiativen, die ihren Beitrag dazu leisten, dass wir nicht einfach alles „aus dem Ruder laufen lassen“.

Nehmen wir das Beispiel mit der Patientenbetreuung. Berufszweige wie der unserige, nämlich die Osteopathie, profitieren definitiv davon, dass viele Menschen von der Schulmedizin enttäuscht sind. Wie oft hören wir „der Arzt hatte keine Zeit für mich, und helfen konnte er mir auch nicht“. In den meisten Fällen ist dies nicht die Schuld der Ärzte, sondern Folge gesundheitspolitischer Entwicklungen, die nicht mehr an erster Stelle das Wohl der Patienten im Fokus haben, sondern Budgetierungen, Kosteneinsparungen, Pharmakonzerne. Ginge es nach uns, so würden Schul- und Alternativmedizin Hand in Hand arbeiten, anstatt sich gegenseitig als Konkurrenz zu begreifen und zu bekämpfen.

Oftmals haben wir das Gefühl, die Weichen werden an anderer, d.h. oberer Stelle gestellt, was in Frustration, aber auch in Untätigkeit mündet nach dem Motto „es ändert ja sowieso nichts“

⁃ ob ich versuche, auf Plastik zu verzichten oder nicht
⁃ ob ich einmal mehr oder weniger Fleisch esse
⁃ ob in meiner Creme Erdöl ist oder nicht.

Aber das tut es eben doch. Wenn ich versuche, unnötigen Plastikmüll zu vermeiden, Wasser also nur noch in Glasflaschen und insgesamt möglichst viel unverpackt einkaufe und darüber mit anderen spreche, dann bin ich vielleicht ein Vorbild für andere, und es werden immer mehr, die die Hersteller und Vertreiber von Plastik dazu zwingen umzudenken. Gleiches gilt für die Ernährung: Lebe ich vorwiegend pflanzenbasiert und erzähle anderen davon, so tue ich nicht nur meiner und der Gesundheit von anderen etwas Gutes (was wiederum unser Gesundheitssystem entlastet), sondern ich sorge auch dafür, dass insgesamt weniger Fleisch konsumiert wird, was die Lebensmittelindustrie zwingt, sich an den Kundenwünschen zu orientieren. Jeder Discounter hat heutzutage eine „vegane Ecke“, weil die Nachfrage da ist, und wenn viele einzelne Menschen diese erhöhen, dann wird auch das Angebot stetig zunehmen. Es gibt so viele Beispiele dieser Art (Car-Sharing, weniger Flugmeilen, Naturkosmetik, faire Mode usw.), und das Tolle ist, wir tun damit nicht nur der Gesellschaft und der wundervollen Erde, auf der wir leben, etwas Gutes, sondern vor allem auch uns selber. Nachhaltigkeit hat immer sowohl globale aus auch individuelle Vorteile, letzteres vor allem auch auf der gesundheitlichen Ebene.

In diesem Sinne: Gehen wir mit gutem Beispiel voraus, denn jedes noch so kleine Beispiel zählt!

 

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Vieles geht, noch mehr bleibt…Platz fürs Wesentliche

Von Zeit zu Zeit habe ich ein großes Bedürfnis mir Platz zu schaffen. Platz im Inneren und im Äußeren. Das bedeutet, dass mein Frühjahrsputz auch gerne mal zwischendurch im Spätsommer stattfinden kann. Als ich vor vielen Jahren das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ in die Hände bekam, dachte ich, es sei nur ein weiteres Buch in meinem Bücherregal. Aber schon nach zehn Seiten und einem Schrank, war so einiges aussortiert, verschenkt und aufgeräumt. Der erste Rat an den ich mich gerade bewusst erinnere war, mit einer kleinen Schublade zu beginnen, der Rest komme dann fast von selbst. Es war so und es folgten in einer Woche noch einige Schubladen, Kisten, Schränke und der Keller. Das Großartige daran? Es ist die pure Befreiung!
Wir schaffen im Äußeren Platz, aber noch mehr in unserem Inneren. Ein Lehrer von mir sagte mal, das Besitz, wie auch immer er aussähe, Verantwortung mit sich ziehe und das Kümmern um die vermeintlich lieb gewonnen Dinge auch Kraft, Zeit und Geld kosten könne. Das gilt natürlich auch für unseren Körper. Theresa von Avila gab schon im
16. Jahrhundert den Rat, man möge sich gut um seinen Körper kümmern, damit die Seele Lust habe darin zu wohnen. Ja, es darf etwas verändert werden. Nein, wir müssen nicht darunter leiden, sondern nur mal ein Stück raus aus unserer Komfortzone kommen. Wenn ich vorsichtige Anfragen bezüglich meiner Yogastunden bekomme, schwebt oftmals immer ein bisschen Panik mit in der Stimme…“Ich kann mich doch nicht verbrezeln“, „…bitte keine Meditation“, „…müssen wir bei Ihnen auch atmen?“ Alles kann, nichts muss und man darf die Geschwindigkeit, in der man sein Inneres renovieren möchte, sehr gerne den äußeren Umständen anpassen. Kleine Schritte, aber vor allem den ersten Schritt machen, das ist das Entscheidende. Es kann mit einem warmen Glas Wasser am Morgen beginnen und sich von einem täglichen Spaziergang vielleicht wirklich zu etwas Größerem entwickeln. Auf der Yogamatte praktizieren wir gerne gedrehte Haltungen, die sogenannten Twists, um Energien auszugleichen, aber auch um mal ordentlich Schwung in unser Inneres zu bringen. Das sind auch die Muntermacher für zwischendurch.
Finde direkt jetzt einen aufrechten Sitz, stelle deine Füße hüftbreit auf und schließe für einen Augenblick die Augen und ja, atme!! Atme dann bewusst ein und drehe dich zu deiner rechten Seite, lege die linke Hand auf deinen rechten Oberschenkel und die rechte Hand setzt du hinter dir ab. Wichtig ist eine lange Wirbelsäule…nach drei bis fünf Atemzügen kommst du zur Mitte zurück und wiederholst alles auf der anderen Seite.
Wir lassen viel Ballast los und die Sicht auf das Wesentliche in uns und im Leben wird wieder frei…ein aufgeräumtes Namasté

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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