Gesundheitsfaktor Stille

Stille definiert sich gemäß Duden als „durch kein lärmendes, unangenehmes Geräusch gestörter [wohltuender] Zustand“.

Bei Stille handelt es sich um einen Zustand, der in der westlichen Welt zu großen Teilen kaum bis gar nicht vorhanden ist. Oftmals ist uns gar nicht bewusst, dass wir quasi permanent irgendwelchen Geräuschen ausgesetzt sind: Verkehrs- oder Fluglärm, dem Rauschen technischer Geräte, permanentem Gerede usw.

Selbst in der Nacht tritt vor allem in Städten keine komplette Ruhe ein. Wichtig ist hervorzuheben, dass es den Zustand absoluter Geräuschlosigkeit nicht gibt. Auch wenn wir atmen entsteht ein Geräusch, und das Blut rauscht durch unsere Adern. Nur nehmen wir diese Art von Geräusch kaum bzw. nicht wahr, da es von dem Geräuschpegel von außen permanent überdeckt wird.

Lärm als krankmachender Faktor

An den meisten Tagen nehmen wir wahrscheinlich auch gar nicht wahr, dass der Lärm um uns herum belastend ist. Wir sind es ja nicht anders gewohnt. An anderen Tagen aber, an denen wir zum Beispiel besonders angestrengt oder „nervlich belastet“ sind, kann es sein, dass uns der Lärm sprichwörtlich „den letzten Nerv raubt“. Denn Lärm erzeugt Stress, und Stress wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus. Das Lärm krank machen kann ist sogar wissenschaftlich bewiesen, z.B. in Bezug auf Fluglärm (siehe folgende Studie: http://www.hyena.eu.com/)

Umso wichtiger ist, sich regelmäßig Momente der Stille aussetzen zu können. Das heißt z.B. bewußt alle externen Geräuschquellen abzustellen. Das ist am Anfang vielleicht ungewohnt, aber je öfter wir uns die Zeit nehmen, umso mehr werden wir uns nach diesen Momenten sehnen und von dem heilenden Potential dieses Zustands profitieren.

Der Rückzug in die Stille hilft, den Blutdruck zu senken, die Konzentrationsfähigkeit und die Kreativität zu verbessern und allgemein die mentale Fitness und das eigene Stresserleben positiv zu beeinflussen. Es braucht nicht viel mehr als einen ruhigen Ort und den Mut, sich auf die Erfahrung von Stille einzulassen. Auch wenn wir am Anfang vielleicht Gefahr laufen, uns von der Stille aus der Ruhe bringen zu lassen bzw. unsere Gedanken Karussell fahren, mit der Zeit wird es immer leichter und schließlich höchstwahrscheinlich sogar als angenehm empfunden werden.

Filmtipp:

http://zeit-fuer-stille.de/

Buchtipp:

https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Ruf-der-Stille/Michael-Finkel/Goldmann/e524536.rhd

Podcast-Tipp:

http://gesundheit-to-go.de/podcast-episode-78-was-hat-osteopathie-mit-komfortzone-eigenverantwortung-zu-tun/

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Augmentierte Akupunktur

Augmentierte Akupunktur – eine Sonderform der Akupunktur

Eine einfach zu erlernende, aber sehr effiziente Abwandlung der Akupunktur. Erfinder ist der Facharzt für Anästhesie Dr. med. Dusan Covic.

Dr. Covic entwickelte ein Verfahren, dass auf Elemente der Neuraltherapie, Akupunktur und Elektrostimulation baut. Ziel dieser effektiven Kombinationstherapie, die rasch durchführbar ist, ist die Stimulation der Nebennierenrinde des Patienten. Die Nebenniere ist das Organ, dass Hormone wie Adrenalin (körpereigenes Opiat / Schmerzreduktion, Verbesserung der Reflexe etc.) und Cortisol (Entzündungshemmer) bildet und ins Blut ausschüttet.
Im Endeffekt werden nach der Behandlung mit dem Verfahren genau diese Hormone ausgeschüttet, um die natürlichen antientzündunglichen Mechanismen des Körpers zu aktivieren. Infolge werden die Symptome des Heuschnupfens gebessert – so die graue Theorie.

Praxis der augmentierten Akupunktur wurde validiert durch die Uni Freiburg

Das Verfahren ist risikolos, überall einfach durchführbar (vorausgesetzt, man hat das Elektrostimulationsgerät dabei) und scheint insgesamt sehr effektiv. 70% der teilnehmenden Patienten/- innen berichteten im Rahmen einer Studie des naturheilkundlichen Zentrums der Uni Freiburg schon nach einer Behandlung von einer Besserung. Diese blieb im Schnitt Tage bis Wochen, teils sogar Monate. Bei Heuschnupfenpatienten, deren Leiden meist auf einige wenige Pflanzen beschränkt ist, reicht dieser Zeitraum, um die Blütezeit ihres Allergens meist gut zu überbrücken.

Wichtig: Im Zeitraum der Behandlung sollten keine Medikamente (z.B. Antihistaminika) genommen werden, da diese die Wirkung scheinbar unterbinden.

 

Kontaktadresse

Wenn Sie unter Heuschnupfen leiden und das Verfahren austesten wollen, finden Sie hier den Link zur Website des Verfassers: Heilpraktiker Alexander Mallok
Meine Praxis befindet sich in Hamburg Sasel.

Kommen Sie gut durch die Heuschnupfenzeit!

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Osteopathie – sehende Hände

Osteopathen haben gut ausgebildete, intuitive Hände

 

Ein berühmtes Zitat von William Garner Sutherland, dem Begründer der Craniosakralen Osteopathie, lautet: “An Osteopath is a person who works with feeling, seeing, thinking and knowing fingers.” (Übersetzung: “Ein Osteopath arbeitet mit fühlenden, sehenden, denkenden und wissenden Händen.”)

 

Als solches sind daher viele Osteopathen (zu Recht) stolz auf ihre ausgeprägte “Feinfühligkeit”. Die haptische Wahrnehmung eines Menschen an den Händen umfasst folgende Teilaspekte:
– haptische Sensitivität oder Oberflächensensibilität (Wahrnehmung v. Druck, Vibration und Gewebsdehnung)
– Propriozeption & Kinästhesie oder Tiefensensibilität (Fähigkeit, die Stellung und Bewegung der Gliedmaßen im Raum wahrzunehmen)
– Nozizeption (Schmerzwahrnehmung)
– Thermozeption (Temperaturwahrnehmung)
Um in der Osteopathie erfolgreich arbeiten zu können, müssen all diese Teilaspekte des Fühlens überdurchschnittlich entwickelt werden. Dazu dient unter anderem die lange Studienzeit (fünf Jahre), in der angehende Osteopathen über einen langen Zeitraum mit Gleichgesinnten, also anderen Studenten, ihre Fähigkeiten in der Wahrnehmung entwickeln können.
Darüber hinaus ist es für den Osteopathen wichtig, nicht nur seinen Tastsinn zu entwickeln, sondern die Wahrnehmung mit anatomischem Wissen verknüpfen zu können: Der Osteopath spürt also nicht einfach Strukturen, er kann sie auch präzise zuordnen. Dies ermöglicht die Wahrnehmung von strukturellen Veränderungen, die (mitunter) als Indiz für eine Funktionsstörung gelten können.

Wie kommt ein angehender Osteopath zu seinem ausgeprägten Tastsinn?

Für viele “orthodoxe” (Schul-)Mediziner obskur ist der Teilaspekt der Craniosakralen Osteopathie oder kurz Cranio, bei der der Osteopath u.a. Einfluss auf die bindegewebigen Hüllmembranen des Zentralnervensystems und den Fluss des Nervenhirnwassers (Liquor cerebrospinalis) nimmt. Die Fähigkeit, durch Strukturen hindurch zu fühle,  kann für den Ungeübten am besten an einer Übung für angehende Osteopathen verdeutlicht werden: Man legt dabei ein feines Haar unter die Seite eines Telefonbuches und versucht dieses durch die Seite hindurch zu ertasten. Sie werden sehen, dass dies durchaus auch für den Anfänger möglich ist. Wenn man das Ertasten des Haares durch das Papier sicher beherrscht, dann legt man eine zweite Seite des Telefonbuches darüber, bei Erfolg dann eine dritte Seite usw.
Mit Übungen wie diesen und natürlich durch Lernen am Subjekt – zuerst an Mitstudenten und später am Patienten – kann man seine Taktilität um ein Vielfaches verbessern, um William Garner Sutherlands Anspruch von “feeling, seeing, thinking, knowing fingers” näherzukommen.

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Wer uns näher kennenlernen und wissen möchte, wie wir Osteopathie und die darüber hinaus gehende interdisziplinäre Arbeit bei uns in der Praxis verstehen, der schaut gerne einmal hier:

Teamarbeit in der Heil- und Chiropraxis: Wer wir sind und was wir tun

#praxisfilm #team #osteopathie #interdisziplinarität #ganzheitlichemedizin #alternativmedizin #videofilm #thatsus #liebe #herzensprojekt #marketing #imagefilm #heilpraktiker #praxisvibes #teamliebeHurra, der erste und einzigartige Praxisfilm ist da! :-)Wir hatten nicht nur eine Menge Spaß bei den Videodrehs – danke an Superhelden-Coaching für die großartige Unterstützung-, wir freuen uns vor allem über das tolle Ergebnis. Danke an Carlotta Scharff – Entspannung & Prävention von Herzen für den Schnitt! We love it!Es werden vielleicht noch weitere Filme folgen, aber erst einmal präsentieren wir stolz dieses kleine Meisterwerk. Da steckt so viel von uns drin: wie wir sind und warum wir tun, was wir tun! :-)Danke an alle Teammitglieder – ihr rockt!Cool, dass wir diese tolle Arbeit jeden Tag machen dürfen…und das gemeinsam!

Gepostet von Heil- & Chiropraxis Alexander Mallok am Montag, 22. Januar 2018

Mehr zu Osteopathie auch auf unserer Homepage:

https://heilpraktiker-mallok.de/praxis/schwerpunkte/

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